Platz 35-31:
Platz 31: Lettland
Eine solide Ballade mit Ohrwurm-Potential. Das Problem ist, dass sie so solide wie austauschbar ist und im Vorentscheid auch etwas vom Auftritt profitiert hat. Könnte um den Finaleinzug bangen, würde mich jedoch nicht überraschen, wenn es durch kommt!
Platz 32: Luxemburg
Zu Beginn: Ich mag Emmelie de Forest und bin ihren Songwritern auf Ewig dankbar. Trotzdem kann ich anerkennend feststellen: Die Geschichte ist auserzählt. Leider kramt Luxemburg aber genau diese Emmelie-de-Forest-Story in diesem Jahr erneut aus. Inklusive Songwriter Thomas Steengard (der dieses Jahr auch andere nicht so prickelnde Lieder im Rennen hat). Normalerweise bin ich SEHR gut darin, mir Beiträge schönzuhören. Bei „Mother Nature“ ist es leider genau umgekehrt.
Platz 33: San Marino
Darf man „cringe“ 2026 noch sagen? Jedenfalls muss ich hier leider so urteilen. Auch wenn ich an schlechten Tagen einen Ohrwurm von „Superstar“ habe, finde ich die ganze Nummer unangenehm und ich finde, die Geschichte „Senhit + Star beim ESC“ ist auserzählt.
Platz 34: Vereinigtes Königreich
Ich finde hier auf rationaler Ebene viele Elemente extrem interessant und und außerdem mag ich, dass Großbritannien sich nach diesem musikalischen Fiasko im letzten Jahr endlich mal wieder etwas traut. Allein: Das Gesamtwerk erreicht mich auf der gefühlsebene trotzdem nicht. Die Strophen sind ziemlich uninspiriert und der Song insgesamt zu eintönig. Für mich das internationale „Ciao Ragazzki“.
Platz 35: Aserbaidschan
Für mich der schlechteste und leider auch überflüssigste Song des aktuellen ESC-Jahrgangs. Eine abgestandene 08/15-Ballade mit kitschigem Text. Da kann auch JIVAs Stimme nichts mehr retten. Eigentlich finde ich, dass fast alles auch beim ESC seine Berechtigung hat, aber das hier empfinde ich fast als Beleidigung der Zuschauer*innen.
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