Es ist wieder ein buntes Starterfeld, das uns beim diesjährigen ESC-Finale erwartet. Zum 70. Jubiläum habe ich es mir nicht nehmen lassen, genau wie beim 60. ESC der Show vor Ort beizuwohnen. Und ich werde dabei die folgenden Acts erleben:
18
Polen (TVP): Alicja Szemplińska - Pray 19
Litauen (LRT): Lion Ceccah - Sólo quiero más 20
Schweden (SVT): Felicia - My System 21 
Zypern
(CyBC):
Antigoni - Jalla
Die Startreihenfolge meint es in diesem Jahr insbesondere mit Dänemark und Deutschland nicht gut. Ganz besonders Deutschland wird zwischen den Top-Favoriten Dänemark und Israel nicht gerade hell scheinen und dass die Nummer aus Dänemark durch die Eröffnung des Finales nicht gerade bessere Aussichten auf den Sieg hat, liegt auf der Hand. Zuletzt hat im Jahr 1984 ein Eröffnungs-Act gewonnen, von Startplatz 2 aus bekanntlich noch nie einer. Wenn man ehrlich ist, hätte Sarah Engels wohl aber von keinem der 25 Startplätze aus Siegchancen gehabt.
Nach dem 2. Semi hat vor allem die Australierin Delta Goodrem einen großen Aufstieg hingelegt und ist nun laut Wettbüros die ärgste Konkurrentin des finnischen Duos Pete & Linda. Aber vielleicht kommt es auch anders und es gibt einen lachenden Dritten, der den Sieg davonträgt. Acts wie Griechenland, Rumänien oder aber auch Frankreich kommen mir da in den Sinn. Es verspricht in jedem Fall, sehr spannend zu werden.
Das Finale wird mit einer Flaggenparade eröffnet, bei der alle fünfundzwanzig Finalisten vorgestellt werden – begleitet von JJ, der eine Nummer mit dem Titel „The Queen of the Night“ darbietet, unterstützt vom ORF Radio-Symphonieorchester Wien, Tänzern und Akrobaten. Zu den Pausenacts gehören die ehemaligen Teilnehmer Max Mutzke (Deutschland 2004), Ruslana (Ukraine 2004), Lordi (Finnland 2006), Alexander Rybak (Norwegen 2009 und 2018), Verka Serduchka (Ukraine 2007), Kristian Kostov (Bulgarien 2017), Erika Vikman (Finnland 2025) und Miriana Conte (Malta 2025), die anlässlich des 70-jährigen Jubiläums des Wettbewerbs neue Versionen früherer Wettbewerbsbeiträge präsentieren; zudem Parov Stelar mit Liedern aus seinem Repertoire sowie Cesár Sampson (Österreich 2018) mit dem Titel „Vienna“. Wie das alles vor Ort gewirkt hat und was der Unterschied zwischen den TV-Bildern und den Eindrücken vor Ort ist, dazu in einem separaten Fazit nach dem Finale mehr. Bis dahin müsst ihr mit meiner Prognose des Ergebnisses vorlieb nehmen:
In den Top 5 sehe ich die folgenden Kandidaten:
Platz 1:
Finnland (YLE): Linda Lampenius & Pete Parkkonen - Liekinheitin Platz 2:
Australien
(SBS):
Delta Goodrem - Eclipse Platz 3:
Griechenland (ERT): Akylas - Ferto Platz 4:
Israel (KAN): Noam Bettan - Michelle Platz 5:
Dänemark (DR): Søren Torpegaard Lund - Før vi går hjem Den Jury-Sieg dürfte dieser Beitrag mitnehmen:
Australien (SBS): Delta Goodrem - Eclipse
Die meisten Votes des Publikum wird wohl der folgende Song auf sich vereinen:
Israel (KAN): Noam Bettan - Michelle
Folgenden Platz sehe ich für den deutschen Beitrag und den Beitrag der Gastgeber:
Platz 23:
Deutschland (SWR): Sarah Engels - Fire
Platz 24:
Österreich (ORF): Cosmó - Tanzschein
Diesen Beitrag sehe ich auf dem letzten Platz:
Platz 25:
Vereinigtes Königreich (BBC): Look Mum No Computer - 1, 2, 3
Möge der beste Song gewinnen!
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HEUTE: Großes Finale LIVE ab 21:00 Uhr im Ersten (ARD)
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Davor ab 20:15 Uhr: Der Countdown für Wien live aus der Gastgeberstadt des ESC
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