Donnerstag, 14. Mai 2026

Heute: 2. Semifinale des ESC 2026 in Wien!

15 stehen fest, 10 weitere werden gesucht: Finalisten beim 70. Eurovision Song Contest. Es geht fröhlich weiter in der österreichischen Hauptstadt und auch heute Abend werden wir 15 (+3) energiegeladene, aber auch ein paar ruhigere Auftritte sehen. Die folgenden Acts gehen an den Start, von Bulgarien bis Norwegen:

01 https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Bulgaria-Flag.png Bulgarien (BNT): Dara - Bangaranga
02  Aserbaidschan (İctimai): Jiva - Just Go
03 https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Romania-Flag.png Rumänien (TVR): Alexandra Căpitănescu - Choke Me
04  Luxemburg (RTL): Eva Marija - Mother Nature
05  Tschechien (ČT): Daniel Žižka - Crossroads
06  Armenien (ARMTV): Simón - Paloma Rumba
07  Schweiz (SRG SSR): Veronica Fusaro - Alice
08 https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Cyprus-Flag.png Zypern (CyBC): Antigoni - Jalla
09 https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Australia-Flag.png Lettland (LTV): Atvara - Ēnā
10 https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Denmark-Flag.png Dänemark (DR): Søren Torpegaard Lund - Før vi går hjem
11  Australien (SBS): Delta Goodrem - Eclipse
12  Ukraine (Suspilne): Leléka - Ridnym
13  Albanien (RTSH): Alis - Nân
14  Malta (PBS): Aidan - Bella
15  Norwegen (NRK): Jonas Lovv - Ya Ya Ya

Eröffnet wird die heutige Sendung durch eine weitere musikalische Einlage unserer beiden Gastgeber Victoria Swarovski und Michael Ostrowski. Nach dem begrenzt unterhaltsamen "Austria-Australia-Kangaroo"-Song im ersten Semi werden sie heute Abend eine eigene Version von JJ's Siegertitel "Wasted Love" interpretieren. Letzterer wird dann nach den Performances aller Künstler als Interval-Act seinen neuesten Song "Unknown" präsentieren (Nomen est omen?).

Neben den 15 heute zur Abstimmung stehenden Songs, von denen 10 ins Finale kommen werden, haben heute auch die anderen 3 Finalisten (Frankreich, Österreich und das Vereinigte Königreich) vorab die Chance, ihren jeweiligen Finalbeitrag dem Semifinal-Publikum zu präsentieren. Geschehen wird das zwischen den Startnummer 5/6 (Frankreich), 8/9 (Österreich) und 12/13 (UK). Deutschlands TV-Publikum kann sich heute ganz entspannt zurücklehnen, denn wir durften bereits am Dienstag mit abstimmen.

Eröffnet wird die Show vom Dancebreak gewordenen Song aus Bulgarien, der nach Durchsicht des Probenvideos ganz offensichtlich nochmal grundsätzlich überarbeitet wurde. Auch bei Aserbaidschan auf der #2 hat sich noch etwas getan, sie singt nun auch den Refrain vor der Bridge in Landessprache. Ob's hilft, bleibt abzuwarten.

Ansonsten erwarten uns wieder mal On-Screen-Effekte aus Luxemburg, eine Fahrstuhl-Choreographie aus Armenien, rote Schnüre aus der Schweiz, Glasscherben und Rosen im Sturm aus Lettland bzw. Malta oder auch die nach wie vor kongeniale Glaskasten-Performance des dänischen Mit-Favoriten Søren Torpegaard Lund. Für Kurzweil ist also definitiv gesorgt. Auch heute wünsche ich allen Fans viel Spaß und mögen die besten Songs ins Finale kommen.

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HEUTE: 2. SEMIFINALE LIVE AUS WIEN, UM 21:00 UHR AUF ONE!

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Mittwoch, 13. Mai 2026

Meine Prognose: Zweites Semifinale 2026

Das zweite Semi ist durch und ich habe 9 von 10 Qualifikanten richtig getippt. Eine Quote, auf der man auf jeden Fall aufbauen kann. Belgien ist dann doch immer wieder für eine Überraschung gut. Erst wollte man gar nicht so wirklich dabei sein und nun ist man plötzlich im Finale am Samstag.

Doch die Augen sind schon auf das 2. Semifinale am Donnerstag gerichtet. Auch hier sind wieder 15 Nationen am Start und es werden die letzten zehn Startplätze im Grand Final am Samstagabend vergeben. Diese zehn sind aus meiner Sicht eine Runde weiter:

https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Bulgaria-Flag.png Bulgarien (BNT): Dara - Bangaranga
https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Romania-Flag.png Rumänien (TVR): Alexandra Căpitănescu - Choke Me
 Tschechien (ČT): Daniel Žižka - Crossroads
https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Cyprus-Flag.png Zypern (CyBC): Antigoni - Jalla
https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Denmark-Flag.png Dänemark (DR): Søren Torpegaard Lund - Før vi går hjem
 Australien (SBS): Delta Goodrem - Eclipse
 Ukraine (Suspilne): Leléka - Ridnym
 Albanien (RTSH): Alis - Nân
 Malta (PBS): Aidan - Bella
 Norwegen (NRK): Jonas Lovv - Ya Ya Ya

Dass sich Aserbaidschan mit seiner 08/15-Ballade qualifiziert, halten wohl 99,9 % der Fans, aber auch ich und die Wettbüros für ausgeschlossen. Es könnte somit die vierte Nicht-Qualifikation und den zweiten letzten Platz im Semifinale in Folge für das einst so erfolgreiche Kaukasusland bedeuten. Einen Rückzug für 2027 nach einer erneuten Pleite halte ich nicht mehr für ausgeschlossen, aber schon jetzt ist sehr deutlich zu sehen, dass die Aseris nur noch aus reiner Gewohnheit teilnehmen. Und auch das Nachbarland Armenien, das sich 2025 gerade noch so ins Finale retten konnte, muss diesmal bangen. Die Nummer von Simón ist schon arg nervtötend und kann höchstens vom Televoting gerettet werden. Auch das Staging ist im Vergleich zu Parg in Basel letztes Jahr eher unterwältigend, ich rechne hier mit Platz 10-12.

Was die anderen drei Acts angeht (also die Schweiz, Luxemburg und Lettland), so könnte aus meiner Sicht jedes dieser Länder noch durch eine entsprechend hohe Jurywertung gerettet werden. Wenn das der Fall ist, wird es im Gegenzug wohl Zypern oder Norwegen treffen, die ich nach den Probenclips inzwischen eher als Borderline-Qualifikanten ansehe, mit jeweiliger Tendenz zur Qualifikation. Norwegen hat sich seit 2017 in jedem Jahr fürs Finale qualifiziert, Zypern in acht von zehn Fällen seit dem letzten ESC in Wien. Die Tendenz der letzten Jahre würde also in jedem Fall für diese Länder sprechen. Doch wie sieht es bei denen aus, die um Geld wetten?

Die Buchmacher ranken die Acts nach folgender Reihenfolge in Bezug auf die Qualifikations-Chancen:

1. Dänemark
2. Australien
3. Ukraine
4. Rumänien
5. Malta
6. Zypern
7. Bulgarien
8. Albanien
9. Tschechien
10. Norwegen

Dass die grandios gesungene und wirklich toll inszenierte Ballade aus Tschechien hier nur so knapp ins Finale gewettet wird, halte ich schon für extrem unwahrscheinlich. Wenn nicht "Crossroads" absolutes Jury-Futter ist, welcher Beitrag sonst? Vermutlich Australien, okay. Aber die Differenz zwischen Delta Goodrem auf Platz 2 der Wetten und Daniel Žižka auf Platz 9 erschließt sich mir nicht. Ansonsten gibt es aber keinerlei Unterschiede. Doch wie sieht es aus, wenn ich mein persönliches Ranking betrachte? Hier ergibt sich folgende Reihenfolge:

1. Tschechien
2. Dänemark
3. Australien
4. Rumänien
5. Zypern
6. Ukraine
7. Malta
8. Bulgarien
9. Albanien
10. Norwegen

Tja, auch hier gibt es eine 100%-Übereinstimmung, wenn natürlich auch mit teils erheblichen Unterschieden in der Qualifikations-Wahrscheinlichkeit. Tschechien sehe ich nach meinem eigenen Geschmack als Semi-Sieger, die Wettbüros nur ganz knapp weiter. Was auffällt: 7 Songs auf meiner persönlichen Top12 kommen aus diesem Semifinale und nur 4 Songs aus dem ersten Semifinale. Doch wie es am Ende ausgeht, wissen wir aktuell natürlich noch nicht, das macht es ja immer so spannend! Wer kommt knapp weiter, wer ist eventuell das Dark Horse und überrascht alle Vorhersagen?

Morgen Abend sind wir schlauer und werden sehen, wer es ins Finale geschafft hat.

Dienstag, 12. Mai 2026

Die Sieger des 1. Semifinals 2026

Heute nur ein recht kurzes Fazit zum 1. Semifinale des Jubiläums-ESC in Wien. Zuallererst möchte ich den SWR loben, dass es wenigstens eine Preview-Show mit Consi, Caro und Miguel auf ONE vor der Live-Show gab, nachdem das tolle "Alles Eurovision" vom NDR nicht mehr fortgeführt wird.

Wir kennen nun die Live-Performances von 17 der 35 Acts und wissen, welche fünf Beiträge raus sind. Namentlich sind es die Songs aus San Marino, Montenegro, Georgien, Estland und (leider) auch die ruhige Nummer aus Portugal. Die wohl am Ende doch zu ruhig für einen ESC war und zwischen den hektischen Auftritten aus Griechenland und Georgien untergegangen ist.

Nach dem Auftritt von Essyla aus Belgien hatte ich schon einen Aha-Moment und der beeindruckende Problenclip hat dann auch zum 3-minütigen Auftritt gepasst: es war stimmig, sie hat ziemlich gut gesungen und aus dem Song wurde das maximale rausgeholt. Und so sehen wir Belgien mit dem von vielen (auch mir selbst) eher unterschätzen "Dancing On The Ice" nach 2 Jahren Pause im Finale, während Mustii und Black Sebastian in den Vorjahren trotz Favoritenstatus überraschend rausgeflogen sind. Wird Belgien etwa mein persönlicher Nachfolger von Albanien, das mir früher meist die 100%-Prognose verhagelt hatte?

Was die anderen 9 Finalisten angeht gab es wie ich finde recht wenige Überraschungen. Die folgenden 10 Acts sehe ich live in der Wiener Stadthalle am Sonnabend wieder:

https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Moldova-Flag.png Moldawien (TRM): Satoshi - Viva, Moldova!
 Schweden (SVT): Felicia - My System
 Kroatien (HRT): Lelek - Andromeda
 Griechenland (ERT): Akylas - Ferto
 Finnland (YLE): Linda Lampenius & Pete Parkkonen - Liekinheitin
 Israel (KAN): Noam Bettan - Michelle
https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Belgium-Flag.png Belgien (RTBF): Essyla - Dancing On The Ice
 Litauen (LRT): Lion Ceccah - Sólo quiero más
 Polen (TVP): Alicja Szemplińska - Pray
 Serbien (RTS): Lavina - Kraj mene

Wie erwartet konnte die Polin Alicja mit ihrer Stimme soweit reüssieren, dass es für das Finale gereicht hat. Das hätte ich im März kurz nach den Vorentscheidungen so auch nicht erwartet. Gleiches gilt für die Acts aus Litauen und Serbien, die mich live einfach erst so richtig überzeugt haben und mit mutigen, edgy Performances verdient im Finale stehen, wenn auch Litauen wohl eher dank der Jurys und Serbien wohl primär aufgrund des Publikums.

Dass sich Moldau und Kroatien qualifizieren würden, hatte ich erwartet, aber war keineswegs sicher. Schön, dass ich beides live erleben darf am Samstag. Und der Rest war doch ein No-Brainer, als würden Schweden, Griechenland, Finnland oder Israel sich nicht qualifizieren?!

Noch ein paar Worte zum Drumherum: bisher fand ich eher Michael Ostrowski gut, ich mag seinen Humor, die gute Frau Swarowski ist eher optisch schönes Beiwerk. Aber sie gibt der Show ein "internationales Flair" und kann sehr gut moderieren, das muss man ihr zugute halten. Die Bühne sah sehr beeindruckend aus, besonders der runde Bogen um die eigentlich recht kleine Hauptbühne macht sie optisch wesentlich größer. Sehr schön war auch die Reminiszenz an Wien 2015 mit den kleinen Kugeln, die symmetrisch über die Bühne schweben, die gab es vor elf Jahren schon zu sehen.

Den abgekupferten Interval-Act hatten wir mit "Made in Switzerland" letztes Jahr in Basel oder auch "Love Love Peace Peace" 2016 in Stockholm schon mal in besser, da sollte bis zum Finale noch eine Schippe draufgelegt werden. Sehr schön wiederum fand ich den Opener mit Vicky Leandros und den ESC-Fans im Lauf der Zeit und dann zum Schluss am Klavier. Das war ein würdiges Andenken an die tollsten Auftritte von 1956 bis heute.

Heute: 1. Semifinale des ESC 2026 in Wien!

Ich erlebe gerade ein kleines Déjà-vu: der ESC findet in Österreich, genauer in der Stadthalle in Wien statt und ich werde wieder im Großen Finale einen Stehplatz direkt vor der Bühne haben. Deutschland werden erneut keine großen Chancen auf eine vordere Platzierung ausgerechnet und uns vertritt eine charmante junge Brünette mit einem englischsprachigen Titel. Ein junger Mann aus der Republik Moldau eröffnet mit einer energiegeladenen Uptemo-Nummer das erste Semifinale und ein weiteres Land aus Osteuropa dann das zweite Semifinale. Es könnte außerdem gut passieren, dass wir und Österreich uns erneut die Rote Laterne teilen und dass ein nordeuropäisches Land den Sieg davonträgt. Der einzige Unterschied: wir haben 2026 und nicht mehr 2015. Willkommen beim ESC 2026 - love in rewind!

Es sind leider noch mehr Unterschiede zum ESC von vor elf Jahren. Wir haben 5 Länder weniger, da sich die Niederlande, Slowenien, Irland, Island sowie das Big5-Land Spanien aus Protest gegen die Teilnahme Israels zu einem Boykott vereint haben. Australien wiederum kommt an den Ort zurück, an dem 2015 alles anfing und kann erneut mit einer Top-Platzierung rechnen. Doch um Down Under sollte sich alles erst übermorgen drehen, heute sind 15 andere Länder am Start. Und zwar folgende:

01 https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Moldova-Flag.png Moldawien (TRM): Satoshi - Viva, Moldova!
02  Schweden (SVT): Felicia - My System
03  Kroatien (HRT): Lelek - Andromeda
04  Griechenland (ERT): Akylas - Ferto
05  Portugal (RTP): Bandidos do Cante - Rosa
06  Georgien (GBP): Bzikebi - On Replay
07  Finnland (YLE): Linda Lampenius & Pete Parkkonen - Liekinheitin
08 https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Montenegro-Flag.png Montenegro (RTCG): Tamara Živković - Nova zora
09  Estland (ERR): Vanilla Ninja - Too Epic To Be True
10  Israel (KAN): Noam Bettan - Michelle
11 https://files.softicons.com/download/internet-cons/flag-icons-by-custom-icon-design/png/24/Belgium-Flag.png Belgien (RTBF): Essyla - Dancing On The Ice
12  Litauen (LRT): Lion Ceccah - Sólo quiero más
13  San Marino (SMRTV): Senhit feat. Boy George - Superstar
14  Polen (TVP): Alicja Szemplińska - Pray
15  Serbien (RTS): Lavina - Kraj mene

Es ist eine bunte Mischung, die uns hier erwartet. Vom nationalistisch angehauchten Ethno-Banger aus Moldau über die Techno-Nummer aus Schweden und das immaterielle Weltkulturerbe, den traditionellen Cante Alentejano aus Portugal bis hin zur Metal-Band mit gegröltem Finale aus Serbien. Und dazwischen gibt es viele weitere musikalische Perlen zu bestaunen.

Mit Senhit tritt für San Marino eine erfahrene Frau an, die erneut einen relativ abgehalfterten Ex-Promi mit auf die Bühne schleppt, es ist (wenn man 2020 mitzählt) ihre bereits vierte ESC-Teilnahme für die älteste Republik der Welt. Nach dem US-Rapper Flo Rida 2021 in Rotterdam, mit dem sie immerhin ins Finale einzog, soll es diesmal die 80er-Jahre-LGBTQ-Ikone Boy George aus England richten. Und diesmal dürfte es wohl sehr schwierig mit dem Finaleinzug werden.

Den Käärijä-Baby-Lasagna-Tommy-Cash-Gedächtnis-Auftritt bekommen wir diesmal von Akylas aus Griechenland serviert, mit seiner Nummer über die Konsumgeilheit der heutigen Tage und einem sehr fragwürdigen Outfit. Dürfte wohl sicher weiter sein. Wien ist außerdem ein denkwürdiges Pflaster für die kleine Balkan-Republik Montenegro, hat man hier doch vor elf Jahren mit Platz 13 seine bisher beste Platzierung erreicht. Und seitdem hat das Land auch kein ESC-Finale mehr von innen gesehen, wartet unter allen Teilnehmerländern somit am längsten auf den erneuten Finaleinzug. Nur: ob das mit der Nummer von Tamara Živković über die Emanzipation der modernen Frau in Osteuropa etwas wird?

Für einen Akt der nachträglichen ausgleichenden Gerechtigkeit dürfte die Teilnahme der Polin Alicja stehen, scheiterte ihre Teilnahme 2020 an der damals ausgebrochenen Corona-Pandemie. Im Gegensatz zu vielen Konkurrenten wurde sie 2021 jedoch nicht automatisch zur Vertreterin und musste sich noch 2x im polnischen Vorentscheid versuchen, ehe es mit der ESC-Teilnahme nun endlich geklappt hat. Nur irgendwie tragisch, dass trotz stimmlicher Höchstleistung am Ende das Nichts von einem Song der Grund sein könnte, dass sie es dennoch nicht ins Finale schafft. Mir persönlich jedenfalls hat ihr Betrag "Empires" von damals wesentlich besser gefallen als die R'n'B-Nummer aus diesem Jahr.

Wer es wohl ins Finale schafft habe ich bereits gestern prognostiziert und eines steht jetzt schon fest: mindestens fünf werden es auf jeden Fall schaffen, alles andere wäre mathematisch unmöglich. Und außerhalb vom Wettbewerb dürfen wir uns auf das Opening von Vicky Leandros freuen, die 59 Jahre nach ihrer ersten ESC-Teilnahme 1967 in Wien mit "L'amour est bleu" und 54 Jahre nach ihrem ESC-Sieg mit "Apres toi" (1972 im schottischen Edinburgh) erneut die große ESC-Bühne betreten wird. Und natürlich auf die ersten Performances der Big4-Mitglieder Italien und Deutschland. Es verspricht in jedem Fall eine tolle Show zu werden. Happy Eurovision!

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HEUTE: 1. SEMIFINALE LIVE AUS WIEN, UM 21:00 UHR AUF ONE!

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