Donnerstag, 15. Mai 2025

Heute: 2. Semifinale des ESC 2025 in Basel!

Es wird wieder spannend heute Abend! 18 Acts sind am Dienstag aufgetreten (15 Halbfinal-Acts + 3 Finalisten), heute folgen die anderen 19 Teilnehmer. Neben den 16 verbleibenden Semifinalisten sind heute auch erstmals die vollständigen Performances vom deutschen Duo, der Französin und den Britinnen zu sehen. Und auch heute werden wir wieder ein buntes Potpourri an skurrilen Auftritten sehen, insbesondere an der ersten und letzten Startnummer. Hier die heutige Startreihenfolge:

01  Australien (SBS): Go-Jo - Milkshake Man
02 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Montenegro-icon.png Montenegro (RTCG): Nina Žižić - Dobrodošli
03  Irland (RTÉ): Emmy - Laika Party
04 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Latvia-icon.png Lettland (LTV): Tautumeitas - Bur man laimi
05  Armenien (ARMTV): Parg - Survivor
06  Österreich (ORF): JJ - Wasted Love
07  Griechenland (ERT): Klavdia - Asteromáta
08  Litauen (LRT): Katarsis - Tavo akys
09  Malta (PBS): Miriana Conte - Serving
10  Georgien (GBP): Mariam Shengelia - Freedom
11 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Denmark-icon.png Dänemark (DR): Sissal - Hallucination
12  Tschechien (ČT): Adonxs - Kiss Kiss Goodbye
13  Luxemburg (RTL): Laura Thorn - La poupée monte le son
14  Israel (KAN): Yuval Raphael - New Day Will Rise
15  Serbien (RTS): Princ - Mila
16  Finnland (YLE): Erika Vikman - Ich komme

Neben den sexistisch anmutenden Performances vom Milchshake-Mann aus Down Under und der finnischen Sexbombe mit dem passenden Namen Erika Vikman gibt es aber auch reichlich Popsongs wie die Nummern aus Irland, Malta oder Dänemark.

Nachdem am Dienstag vor allem das Gastgeberland und seine "tollen" Erfindungen im Fokus standen, geht es heute vor allem um Balsam für die geschundene Fanseele, die schmerzlich an den ausgefallenen Corona-ESC 2020 zurückdenkt. Einige der damaligen Songs werden wir nämlich heute erstmals auf der ESC-Bühne zu sehen bekommen, namentlich die Beiträge aus Litauen (The Roop), Malta (Destiny Chukunyere), Aserbaidschan (Efendi) und natürlich aus der Schweiz selbst (Gjon's Tears). Von mir aus hätten Sie das ruhig auch im ersten Semi mit den Songs von Victoria Georgieva aus Bulgarien oder Ben Dolic aus Deutschland machen können, aber man nimmt, was man kriegen kann.

Gerade die Schweiz hatte damals gute Chancen auf eine Top-Platzierung und hat sie mit Gjon's Tears dann im Folgejahr auch tatsächlich erreicht, denn er gewann das Jury-Voting und wurde insgesamt Dritter. Was der ausrichtende Sender SRF sonst noch so an Highlights bieten wird, bleibt abzuwarten. Was aber schon heute feststeht: Michael Schulte, der Viertplatzierte von Lissabon 2018, wird die deutschen Jurypunkte im Finale verkünden. Dazu sage ich nur: Ehre, wem Ehre gebührt!

Ganz wichtig: heute dürfen auch die deutschen TV-Zuschauer abstimmen, also auf jeden Fall einschalten und das Ergebnis mitbestimmen!

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HEUTE: 2. SEMIFINALE LIVE AUS BASEL, UM 21:00 UHR AUF ONE!

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Mittwoch, 14. Mai 2025

Meine Prognose: Zweites Semifinale 2025

Das erste Halbfinale am Dienstagabend hielt bereits einige Überraschungen bereit und lies Länder wie Portugal oder Island trotz der Prognose der Buchmacher ins Finale einziehen. Das zeigt, dass auch die Wettanbieter nicht unfehlbar sind und macht die Sache umso spannender. Mal sehen, was am morgigen Donnerstagabend passiert. Ich sehe von den 16 Acts die folgenden zehn weiter:

 Australien (SBS): Go-Jo - Milkshake Man
 Armenien (ARMTV): Parg - Survivor
 Österreich (ORF): JJ - Wasted Love
 Griechenland (ERT): Klavdia - Asteromáta
 Malta (PBS): Miriana Conte - Serving
 Tschechien (ČT): Adonxs - Kiss Kiss Goodbye
 Luxemburg (RTL): Laura Thorn - La poupée monte le son
 Israel (KAN): Yuval Raphael - New Day Will Rise
 Serbien (RTS): Princ - Mila
 Finnland (YLE): Erika Vikman - Ich komme

Relativ sicher draußen dürfte Nina aus Montenegro sein. Ich kann mir nicht vorstellen, dass es hierfür eine ausreichend große Lobby gibt, für das Land würde ich es mich natürlich dennoch freuen. An Emmy aus Irland scheiden sich die Geister: einige lieben es als Guilty Pleasure, für mich ist es eher der "Cringe"-Fraktion zuzuordnen und der Song zu billig produziert. In einer gerechten Welt fliegt das hochkant raus. Anders sehe ich das bei den Tautumeitas aus Lettland, deren Beitrag ist qualitativ hochwertig, aber leider auch etwas unzugänglich und aufgrund der recht unmelodischen lettischen Sprache gewöhnungsbedürftig. Hier wäre ein Jury-Voting definitiv hilfreich.

Auch Litauen kann ich schlecht einschätzen, hier könnte es am Ende knapp reichen oder eben auch nicht. Die Qualität ist auch hier vorhanden, aber es ist eine recht sperrige Angelegenheit und für den Durchschnittszuschauer dann wohl doch zu dystopisch und deprimierend angehaucht. Der repetitive "Tavo"-Ruf am Schluss macht es auch nicht besser und Litauen könnte erstmals seit 2019 wieder rausfliegen. Falls es Armenien, Malta oder Luxemburg nicht schaffen, könnte auch Dänemark als lachender Dritter weiterkommen, denn Sissal gehört zu den besten Sängerinnen dieses Jahr und die Dänen warten aktuell am längsten auf die erlösenden Worte des Weiterkommens.

Die Buchmacher ranken die Acts nach folgender Reihenfolge in Bezug auf die Qualifikations-Chancen:

1. Österreich
2. Finnland
3. Israel
4. Malta
5. Tschechien
6. Australien
7. Litauen
8. Griechenland
9. Luxemburg
10. Serbien

Hier wäre Litauen im Finale und Armenien draußen. Beide Länder haben eine recht gute Qualifikationsquote in den letzten Jahren und sind musikalisch schwer einzuschätzen. Dass sich Länder wie Österreich, Finnland oder Israel qualifizieren werden, scheint aber außer Frage zu stehen.

1. Finnland
2. Österreich
3. Luxemburg
4. Israel
5. Serbien
6. Dänemark
7. Malta
8. Tschechien
9. Australien
10. Lettland

Nach meinem persönlichen Gusto wären Dänemark und Lettland statt Armenien und Griechenland weiter. Das kann ich mir aktuell eher weniger vorstellen (zumindest nicht bei Griechenland), aber wer weiß, gestern Abend lag mein persönlicher Geschmack mit 9 Treffern näher am Ergebnis als meine Prognose oder die Wettanbieter.

Morgen Abend sind wir schlauer und werden sehen, wer es ins Finale geschafft hat.

Dienstag, 13. Mai 2025

Die Sieger des 1. Semifinals 2025

 Wow, was für eine perfekt organisierte ESC-Show! Die Schweiz hat sich nicht lumpen lassen, für den musicalhaften Interval-Act zum Thema Schweiz-Klischees sogar Petra Mede aus Schweden eingeflogen und mit Hazel Bruggers Greenroom-Interview ein ganz besonders unterhaltsames Show-Element geboten, ich habe herzlich über ihre Scherze gelacht. Doch nicht nur das Drumherum war sehenswert, auch die 15 Acts selbst haben heute allesamt abgeliefert, außer vielleicht Kroatien, dessen Beitrag auch durch das Gekreische zum Schluss stark abfiel im Vergleich zur Konkurrenz. Daher verwundert es nicht, dass die Runner-Ups vom Vorjahr bereits frühzeitig abreisen dürfen. Doch es gibt auch 10 glückliche Finalteilnehmer:

 Island (RÚV): VÆB - Róa
 Polen (TVP): Justyna Steczkowska - Gaja
 Estland (ERR): Tommy Cash - Espresso Macchiato
 Ukraine (Suspilne): Ziferblat - Bird Of Pray
 Schweden (SVT): KAJ - Bara bada bastu
 Portugal (RTP): Napa - Deslocado
 Norwegen (NRK): Kyle Alessandro - Lighter
 San Marino (SMRTV): Gabry Ponte - Tutta l'Italia
 Albanien (RTSH): Shkodra Elektronike - Zjerm
 Niederlande (AVROTROS): Claude - C'est la vie

Von den ersten acht Acts des Abends haben es tatsächlich alle bis auf Slowenien an Startnr. 3 ins FInale geschafft. Für mich persönlich ist vor allem der etwas überraschende Finaleinzug der beiden flippigen Isländer und ihrer lustigen Truppe eine Freude, ist der Song doch bei mir in der vorderen Hälfte angesiedelt und aus meiner Sicht ein würdiger Vertreter der jungen Generation.

Dass sich Polen, Estland, die Ukraine, Schweden, Norwegen, Albanien und die Niederlande qualifizieren würden, war eigentlich recht klar. Gerade Justyna aus Polen und Claude aus den Niederlanden fand ich heute extrem stark und bei Albanien kann ich mir sogar vorstellen, dass sie ganz weit vorne im Tableau zu finden sind. Das neue System bei der Verkündung der Finalisten fand ich extrem unterhaltsam, denn so konnte ich etwa bei der Finalqualifikation Portugals bereits vorab erkennen, dass ich mich zumindest in diesem Fall ziemlich mit meiner Prognose geirrt hatte.

Heute Nachmittag standen die Portugiesen bei den Wettanbietern noch auf dem letzten Platz und haben sich dennoch qualifizieren können, auch nach dem doch recht unspektakulären Auftritt finde ich das bei reinem Televoting sehr erstaunlich. Da ich das Lied selbst aber sehr gerne hören und dessen Qualität schätze, geht das für mich in Ordnung. Wie auch der nicht geschaffte Finaleinzug von Zypern, denn das Lied ging mir von Anfang an auf die Nerven und daran konnte auch das Herumgehüpfte im Metallgerüst nichts ändern.

Dass Belgien am Anfang der Saison mal auf Platz 1 der Wettquoten stand und jetzt schon wieder überraschend ausgeschieden ist, dürfte wohl eine negative Überraschung sein. Mir ist allerdings während seines Auftritts aufgefallen, dass Red Sebastian gerade beim langen, sehr hoch gesungenen Ton extrem leise gesungen hat. Ich gehe davon aus, dass er auf Platz 11-12 das Finale nur knapp verpasst hat.

Die gut gesungene Ballade aus Slowenien war dann wohl für den gemeinen Zuschauer zu sehr auf die Tränendrüse und unauthentisch, sodass Klemen und seine Frau wieder gen Heimat reisen dürfen. Die Mitleidsnummer hat nicht gezündet, das spricht eigentlich eher für als gegen das Publikum und finde ich in Ordnung. Und zuletzt ist auch Aserbaidschan nicht weiter, dabei fand ich den Auftritt eigentlich ganz nett. Genau wie den Song. Was beim ESC leider bei reinem Televoting eher hinderlich ist. Andererseits haben es die wesentlich ruhigeren Portugiesen und Niederländer auch geschafft, von daher ist dieses Argument wohl eher schwach und wir wissen nicht genau, woran es in diesem speziellen Fall am Ende gelegen hat.

Zum 4. Mal überhaupt steht San Marino (wohl auch dank Schützenhilfe aus Italien, der Schweiz und Albanien) und nach dreijähriger Pause im Finale. Für das kleine Land ein großer Erfolg und zum ersten Mal hat nicht ein intern ausgewählter Act, sondern ein Sieger des San Marino Song Contest das Finale erreicht, die Marathon-Vorentscheidung war also endlich von Erfolg gekrönt.

Morgen folgt dann noch die Prognose für die nächste Show, denn wir wissen alle: nach dem ersten ist vor dem zweiten Semi. Bis dahin eine gute Zeit!


Heute: 1. Semifinale des ESC 2025 in Basel!

Der ESC ist wieder zu Hause angekommen. So zumindest bezeichnen es die Schweizer selbst und sie haben nicht ganz Unrecht mit diesem Satz. Hier fand der erste ESC im fernen Jahr 1956 statt und aus der Schweiz kam auch gleich die erste ESC-Siegerin Lys Assia. Zum ersten Mal seit 36 Jahren versammelt sich die ESC-Familie wieder in der Schweiz, damals dank Celine Dion in Lausanne am Genfer See, heuer in der drittgrößten Stadt des Landes Basel, direkt am Rhein und dem Dreiländereck mit Deutschland und Frankreich gelegen. Wie üblich in den letzten Jahren gehen in der ersten Show 15 Acts an den Start, nur 10 davon sehen wir im Finale wieder. Hier alle Acts in der Startreihenfolge:

01  Island (RÚV): VÆB - Róa
02  Polen (TVP): Justyna Steczkowska - Gaja
03  Slowenien (RTVSlo): Klemen - How Much Time Do We Have Left?
04  Estland (ERR): Tommy Cash - Espresso Macchiato
05  Ukraine (Suspilne): Ziferblat - Bird Of Pray
06  Schweden (SVT): KAJ - Bara bada bastu
07  Portugal (RTP): Napa - Deslocado
08  Norwegen (NRK): Kyle Alessandro - Lighter
09 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Belgium-icon.png Belgien (VRT): Red Sebastian - Strobe Lights
10  Aserbaidschan (İctimai): Mamagama - Run With U
11  San Marino (SMRTV): Gabry Ponte - Tutta l'Italia
12  Albanien (RTSH): Shkodra Elektronike - Zjerm
13  Niederlande (AVROTROS): Claude - C'est la vie
14  Kroatien (HRT): Marko Bošnjak - Poison Cake
15 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Cyprus-icon.png Zypern (CyBC): Theo Evan - Shh

Erstmals seit 2003 in Riga wird der Wettbewerb wieder durch einen Act aus Island eröffnet, damals reichte es für die Top10 (2008 eröffnete Island zumindest das 2. Semifinale). Ob das diesmal auch wieder was wird und wir Island zumindest im Finale wiedersehen? Ein Wiedersehen gibt es in jedem Fall mit Justyna aus Polen, die auf den Tag genau 30 Jahre nach ihrer ersten Teilnahme 1995 in Dublin wieder auf der ESC-Bühne steht und damit den bisherigen Rekord für die Dauer zwischen 2 Teilnahmen von der Griechin Anna Vissi (Zypern 1982 + Griechenland 2006) einstellt.

Weitere Highlights des Abends dürften die großen Favoriten KAJ aus Schweden sein, die das Land erstmals überhaupt seit dem Wegfall der Landessprachenregelung 1998 auf Schwedisch vertreten, sowie der Ende der 90er Jahre mit Eiffel 65 bekannt gewordene italiensche DJ Gabry Ponte. Aber auch der Social-Media-Star Tommy Cash aus Estland dürfte auch außerhalb des ESC-Kosmos ein Begriff sein, nimmt er doch die italienischen Klischees aufs Korn. Die italienische Sprache ist heute also überdurchschnittlich oft zu hören, zumindest für ein Semifinale.

Und auch die Moderatorinnen sind ein Begriff: Hazel Brugger ist dem deutschen TV-Publikum durch diverse Auftritte in Comedy-Shows bekannt, sie gilt als Personifizierung des trockenen Schweizer Humors und dürfte Comedians wie Petra Mede oder Anke Engelke eine würdige Nachfolgerin sein. An ihrer Seite wird Sandra Studer (1991 Fünfte beim ESC als Sandra Simó) zu sehen sein, die vor allem innerhalb der deutschsprachigen Schweiz recht bekannt ist.

Jeder der ESC-Abende steht unter einem bestimmten Motto. Im heutigen ersten Semifinale geht es vor allem um die Schweiz. Und was darf da nicht fehlen? Natürlich das berühmte Schweizer Alphorn, das auch beim ESC 1977 schon im Beitrag "Swiss Lady" zu hören war. Diesmal werden die Siegerbeiträge "Arcade" (2019) und "The Code" (2024) mit dem berühmtesten Instrument aus dem Gastgeberland garniert. Und auch ESC-Fans kommen auf ihre Kosten: den Interval-Act werden Sandra und Hazel gemeinsam mit ihrer schwedischen Vorgängerin Petra Mede bestreiten.

Zusätzlich dazu gibt es, wenn auch nicht von Celine Dion selbst, ein gemeinsames Medley des letzten Schweizer Siegersongs vor Nemo, "Ne partez pas sans moi" aus 1988, von den Vorjahresteilnehmern aus Portugal, Litauen, Griechenland und der Ukraine. Das wiederum stelle ich mir auch sehr spannend vor, vor allem, wenn man bedenkt, mit welchen Songs Marina Satti und Silvester Belt selber angetreten waren. Ihr seht, es wird eine höchst interessante Angelegenheit, die ihr nicht verpassen solltet. Daher unbedingt einschalten, auch wenn die deutschen Zuschauer erst am Donnerstag abstimmen dürfen!

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HEUTE: 1. SEMIFINALE LIVE AUS BASEL, UM 21:00 UHR AUF ONE!

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Montag, 12. Mai 2025

Meine Prognose: Erstes Semifinale 2025

Um es mit Lynda Woodruff, dem Alter Ego von Sarah Dawn Finer zu sagen: "Crash Boom Bang". Der ESC steht wieder vor der Tür und somit stehen wir wieder vor der Frage, welcher der 15 Acts des ersten Halbfinals am morgigen Dienstag den Sprung ins Finale schaffen wird. Wie schon 2023 und 2024 wird uns in der ersten Show nur ein Drittel der Acts verlassen. Welche 10 Songs aus meiner Sicht den Sprung in die Samstagabend-Show schaffen, liste ich im Folgenden auf:

 Polen (TVP): Justyna Steczkowska - Gaja
 Estland (ERR): Tommy Cash - Espresso Macchiato
 Ukraine (Suspilne): Ziferblat - Bird Of Pray
 Schweden (SVT): KAJ - Bara bada bastu
 Norwegen (NRK): Kyle Alessandro - Lighter
http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Belgium-icon.png Belgien (VRT): Red Sebastian - Strobe Lights
 San Marino (SMRTV): Gabry Ponte - Tutta l'Italia
 Albanien (RTSH): Shkodra Elektronike - Zjerm
 Niederlande (AVROTROS): Claude - C'est la vie
http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Cyprus-icon.png Zypern (CyBC): Theo Evan - Shh

Ob es Island oder Zypern schaffen, musste ich würfeln, hier sehe ich bei beiden eine 50/50-Chance, mit Vorteilen zugunsten Zyperns aufgrund der Startnummer. Nach meinem persönlichen Geschmack hätte hier aber eindeutig Island die Nase vorn. Estland, die Ukraine, Schweden, Norwegen, Belgien, Albanien und die Niederlande sehe ich sicher weiter. Eine weitere Unsicherheit sehe ich bei San Marino, da das Land meist recht weit hinten platziert ist und DJ-Acts beim ESC oft baden gegangen sind. Was Aserbaidschan und Slowenien angeht: eigentlich sind das gut produzierte Songs, die aber wohl untergehen werden. Gerade Aserbaidschan hat das in den letzten Jahren oft schmerzvoll erfahren müssen. Polen wiederum könnte höchstens die frühe Startnummer zum Verhängnis werden, aber Justyna und ihr Song sind so stark, dass es dennoch reichen dürfte. Wenig bis kaum Chancen aufs Finale sehen ich bei Portugal und Kroatien.

Die Buchmacher ranken die Acts nach folgender Reihenfolge in Bezug auf die Qualifikations-Chancen:

1. Schweden
2. Estland
3. Niederlande
4. Ukraine
5. Albanien
6. Zypern
7. Norwegen
8. Polen
9. Belgien
10. San Marino

Zum ersten Mal überhaupt stimmen die Buchmacher zu 100 % mit meiner Prognose überein. Das dürfte ein gutes Zeichen sein, denn die Wettanbieter hatten vergangenes Jahr im ersten Semifinale ein 100% korrekte Prognose abgegeben. Aber Zeichen und Fakten sind verschiedene Dinge, mal sehen ob es auch diesmal so eintritt.

1. Norwegen
2. Ukraine
3. Albanien
4. Belgien
5. Polen
6. Niederlande
7. San Marino
8. Schweden
9. Island
10. Estland

Nach meinem persönlichen Gusto wäre, wie bereits oben erwähnt, Island statt Zypern im Finale, die anderen 9 Finalisten sind aber deckungsgleich. Sollte es so kommen, wäre mein persönlicher Musikgeschmack also nahezu identisch zum Volkswillen.

Morgen Abend sind wir schlauer und werden sehen, wer es ins Finale geschafft hat.