Samstag, 17. Mai 2025

Heute: Finale des ESC 2025 in Basel!

 Christer Björkman hat am Freitagmorgen um halb 3 die Startreihenfolge fürs Finale bekanntgeben und dort fiel mir sofort auf, dass meine persönliche Nr. 1 auch die erste Startnummer erhalten hat. Deutschland startet nach dem Bühnenfeuerwerk aus Polen und vor der Ballade aus Griechenland auf Startnummer 16, die einzige in der zweiten Hälfte, von der aus bisher noch nie ein Act gewonnen hat. Ganz zum Schluss wird ein weiterer meiner Favoriten auftreten, das grandiose Duo Shkodra Elektronike aus Albanien. Hier die gesamte Line Up von Europas 26 besten Songs:

01  Norwegen (NRK): Kyle Alessandro - Lighter
02  Luxemburg (RTL): Laura Thorn - La poupée monte le son
03  Estland (ERR): Tommy Cash - Espresso Macchiato
04  Israel (KAN): Yuval Raphael - New Day Will Rise
05  Litauen (LRT): Katarsis - Tavo akys
06  Spanien (TVE): Melody - Esa diva
07  Ukraine (Suspilne): Ziferblat - Bird Of Pray
08  Großbritannien (BBC): Remember Monday - What The Hell Just Happened?
09  Österreich (ORF): JJ - Wasted Love
10  Island (RÚV): VÆB - Róa
11 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Latvia-icon.png Lettland (LTV): Tautumeitas - Bur man laimi
12  Niederlande (AVROTROS): Claude - C'est la vie
13  Finnland (YLE): Erika Vikman - Ich komme
14  Italien (RAI): Lucio Corsi - Volevo essere un duro
15  Polen (TVP): Justyna Steczkowska - Gaja
16  Deutschland (NDR): Abor & Tynna - Baller
17  Griechenland (ERT): Klavdia - Asteromáta
18  Armenien (ARMTV): Parg - Survivor
19  Schweiz (SRG SSR): Zoë Më - Voyage
20  Malta (PBS): Miriana Conte - Serving
21  Portugal (RTP): Napa - Deslocado
22 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Denmark-icon.png Dänemark (DR): Sissal - Hallucination
23  Schweden (SVT): KAJ - Bara bada bastu
24 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/France-icon.png Frankreich (France 3): Louane - Maman
25  San Marino (SMRTV): Gabry Ponte - Tutta l'Italia
26  Albanien (RTSH): Shkodra Elektronike - Zjerm

In den Top 5 sehe ich die folgenden Kandidaten:

Platz 1:  Schweden (SVT): KAJ - Bara bada bastu
Platz 2:  Österreich (ORF): JJ - Wasted Love
Platz 3:  Israel (KAN): Yuval Raphael - New Day Will Rise
Platz 4: http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/France-icon.png Frankreich (France 3): Louane - Maman
Platz 5:  Finnland (YLE): Erika Vikman - Ich komme

Folgenden Platz sehe ich für den deutschen Beitrag:

Platz 19:  Deutschland (NDR): Abor & Tynna - Baller

Der folgende Song wird wohl auf dem letzten Platz landen:

Platz 26:  UK (BBC): Remember Monday - What The Hell Just Happened?

Im Gegensatz zu den Vorjahren kann ich diesmal keinen klaren Jury- und auch keinen eindeutigen Jury-Favoriten prognostizieren. Im Televoting werden wohl Israel, Finnland und Schweden recht weit vorne landen, bei den Jurys wohl Österreich und Frankreich.

Im Interval-Act werden die beiden Zweitplatzierten von 2023 und 2024, Käärijä und Baby Lasagna, ihren gemeinsamen neuen Song "Unexplainable" performen. Quasi Balkan meets Skandinavien, Platzdeckchen trifft auf neongrünes Muskelpaket.

Außerdem gibt es nun auch einen Einblick in die lange Schweizer ESC-Geschichte: Die viermaligen Teilnehmer Peter, Sue & Marc (1971, 1976, 1979, 1981, sie sangen bei 4 Teilnahmen in 4 verschiedenen Sprachen), Paola del Medico (1969, 1980), Luca Hänni (2019) und Gjon's Tears (2020, 2021) werden wir erneut auf der Bühne sehen. Hier sind also erfolgreiche Schweizer Acts aus den älteren und aus den neueren ESC-Jahrgängen dabei. Gjon's Tears hat ja bereits im zweiten Semifinale am Donnerstag seinen niemals offiziell performten ESC-Beitrag von 2020, "Répondez-moi" zum Besten gegeben, daher gehe ich davon aus, dass wir diesmal seinen Drittplatzierten Beitrag aus 2021, "Tout l'univers" hören werden.

Und wer weiß, vielleicht wird die Grande Dame, das kanadische Singvögelchen Céline Dion, doch noch auf irgendeine Art und Weise, in Basel zu sehen und vor allem zu hören sein. Und für den Wettbewerb selbst gilt natürlich wie immer: Möge der beste Song gewinnen!

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HEUTE: Großes Finale LIVE ab 21:00 Uhr im Ersten (ARD)
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Davor ab 20:15 Uhr: Der Countdown für Basel live aus der Gastgeberstadt des ESC
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Donnerstag, 15. Mai 2025

Die Sieger des 2. Semifinals 2025

Es war allen eingefleischten Fans von Anfang an bewusst, dass dieses 2. Semifinale unberechenbar sein kann, und so kam es dann auch. Seit dem 1. Semifinale 2018 lag ich mit meinem Tipp nicht mehr so daneben, und damals gab es 19 Acts statt 16 wie am heutigen Abend. Doch wer ist weiter gekommen? Hier nochmal die Übersicht über alle Qualifikanten:

http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Latvia-icon.png Lettland (LTV): Tautumeitas - Bur man laimi
 Armenien (ARMTV): Parg - Survivor
 Österreich (ORF): JJ - Wasted Love
 Griechenland (ERT): Klavdia - Asteromáta
 Litauen (LRT): Katarsis - Tavo akys
 Malta (PBS): Miriana Conte - Serving
http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Denmark-icon.png Dänemark (DR): Sissal - Hallucination
 Luxemburg (RTL): Laura Thorn - La poupée monte le son
 Israel (KAN): Yuval Raphael - New Day Will Rise
 Finnland (YLE): Erika Vikman - Ich komme

Somit ist seit heute nicht mehr Dänemark das Land, das unter den aktiven Teilnehmern am längsten auf einen Finaleinzug wartet, sondern wieder Montenegro, das recht unerfolgreich in den Kreis der teilnehmenden Länder zurückgekehrt ist. Sissal von den Färöer-Inseln ist die erste Dänin seit 2019, die das Halbfinale überstanden hat und da ich das Lied persönlich sehr mag, sehe ich gern über meine falsche Prognose hinweg.

Neben Dänemark habe ich auch bei den beiden baltischen Ländern Litauen und Lettland daneben gelegen. Litauen hat neben Portugal nun schon die fünfte Finalteilnahme am Stück erreicht, für Lettland ist es nach dem Sensations-Finaleinzug von Dons im Vorjahr schon die zweite. Gerade Lettland hat mich heute erstmals komplett überzeugt und neben den Acts aus Dänemark und Israel einen Anruf von mir erhalten. Das war wirklich eine stimmliche Glanzleistung und die Mehrstimmigkeit kam super am Bildschirm rüber. Was Litauen angeht: über die Qualität lässt sich nicht streiten, aber dass der Song auf Litauisch am Ende doch genug Leute anspricht, um weiterzukommen, war mir bis zur Verkündung des Ergebnisses nicht in den Sinn gekommen.

Neben der Ukraine hält auch Luxemburg weiterhin seine "weiße Weste", was die 100%-Qualifikationsquote angeht. Laura Thorn mag heute Abend vielleicht nicht am besten gesungen haben, aber hat eine stimmige und mitreißende Puppen-Show abgeliefert. Das sollte die lange Jahrzehnte abstinenten Luxemburger nun doch bitte permanent im Wettbewerb halten.

Die einzigen, die heute stimmlich und von der Bühnenperformance her absolut perfekt abgeliefert haben, waren auch die großen Favoriten: Österreich, Finnland und Israel. Gerade Yuval Raphael hat heute meiner Meinung nach die Konkurrenz fast degradiert und die EBU sollte sich nach dem heutigen Auftritt ernsthaft mit der Frage beschäftigen, ob ein ESC in Tel Aviv oder Jerusalem angesichts der dortigen Situation machbar sein könnte.

Dass es Tschechien wiederum nicht ins Finale geschafft hat, war nach dem doch sehr mäßigen Auftritt und der peinlichen Stelle, als Adonxs einen Einsatz verpasst hat, irgendwo abzusehen. Was jedoch Princ aus Serbien falsch gemacht hat, um sein Land erstmalig seit 2017 (!) nicht ins Finale zu bringen, weiß ich wirklich nicht. Das war stimmlich erste Sahne und eine schöne Tanzperformance um ihn herum. Vielleicht ist die Zeit der großen Balkanballaden (bzw. im Falle Montenegro der Balladen vom Balkan) vorbei.

Das kleine Malta, in den letzten beiden Jahren sehr unverdient auf dem allerletzten Platz im Semifinale verendet, krönt die Leidensgeschichte um den verbotenen Songtitel "Kant" nun mit der ersten Finalteilnahme seit Destiny Chukunyere. Letztere hatte heute endlich die Gelegenheit, zusammen mit drei anderen favorisierten Acts des ausgefallenen ESC 2020, ihren Beitrag auf die ESC-Bühne zu bringen, wenn auch verständlicherweise in jeweils verkürzten knapp anderthalb-minütigen Versionen. Eine schöne Geste der Schweizer Gastgeber, diesen wirklich schönen Songs nach fünf Jahren am Ende doch noch ein Publikum zu geben.

Die Finalteilnehmer stehen fest und gerade wird im Hintergrund fleißig an der Startreihenfolge im Finale gebastelt. Die deutsche Startnummer wird der zweiten Hälfte des Finales zugehörig sein, die genaue Position legen die Produzenten rund um Christer Björkman fest. Sobald die "Running Order" offiziell kommuniziert wurde, werde ich sie hier pünktlich zum Großen Finale am Samstag präsentieren. Bis dahin Happy Eurovision und einen geruhsamen "Brückentag".

Heute: 2. Semifinale des ESC 2025 in Basel!

Es wird wieder spannend heute Abend! 18 Acts sind am Dienstag aufgetreten (15 Halbfinal-Acts + 3 Finalisten), heute folgen die anderen 19 Teilnehmer. Neben den 16 verbleibenden Semifinalisten sind heute auch erstmals die vollständigen Performances vom deutschen Duo, der Französin und den Britinnen zu sehen. Und auch heute werden wir wieder ein buntes Potpourri an skurrilen Auftritten sehen, insbesondere an der ersten und letzten Startnummer. Hier die heutige Startreihenfolge:

01  Australien (SBS): Go-Jo - Milkshake Man
02 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Montenegro-icon.png Montenegro (RTCG): Nina Žižić - Dobrodošli
03  Irland (RTÉ): Emmy - Laika Party
04 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Latvia-icon.png Lettland (LTV): Tautumeitas - Bur man laimi
05  Armenien (ARMTV): Parg - Survivor
06  Österreich (ORF): JJ - Wasted Love
07  Griechenland (ERT): Klavdia - Asteromáta
08  Litauen (LRT): Katarsis - Tavo akys
09  Malta (PBS): Miriana Conte - Serving
10  Georgien (GBP): Mariam Shengelia - Freedom
11 http://icons.iconarchive.com/icons/gosquared/flag/24/Denmark-icon.png Dänemark (DR): Sissal - Hallucination
12  Tschechien (ČT): Adonxs - Kiss Kiss Goodbye
13  Luxemburg (RTL): Laura Thorn - La poupée monte le son
14  Israel (KAN): Yuval Raphael - New Day Will Rise
15  Serbien (RTS): Princ - Mila
16  Finnland (YLE): Erika Vikman - Ich komme

Neben den sexistisch anmutenden Performances vom Milchshake-Mann aus Down Under und der finnischen Sexbombe mit dem passenden Namen Erika Vikman gibt es aber auch reichlich Popsongs wie die Nummern aus Irland, Malta oder Dänemark.

Nachdem am Dienstag vor allem das Gastgeberland und seine "tollen" Erfindungen im Fokus standen, geht es heute vor allem um Balsam für die geschundene Fanseele, die schmerzlich an den ausgefallenen Corona-ESC 2020 zurückdenkt. Einige der damaligen Songs werden wir nämlich heute erstmals auf der ESC-Bühne zu sehen bekommen, namentlich die Beiträge aus Litauen (The Roop), Malta (Destiny Chukunyere), Aserbaidschan (Efendi) und natürlich aus der Schweiz selbst (Gjon's Tears). Von mir aus hätten Sie das ruhig auch im ersten Semi mit den Songs von Victoria Georgieva aus Bulgarien oder Ben Dolic aus Deutschland machen können, aber man nimmt, was man kriegen kann.

Gerade die Schweiz hatte damals gute Chancen auf eine Top-Platzierung und hat sie mit Gjon's Tears dann im Folgejahr auch tatsächlich erreicht, denn er gewann das Jury-Voting und wurde insgesamt Dritter. Was der ausrichtende Sender SRF sonst noch so an Highlights bieten wird, bleibt abzuwarten. Was aber schon heute feststeht: Michael Schulte, der Viertplatzierte von Lissabon 2018, wird die deutschen Jurypunkte im Finale verkünden. Dazu sage ich nur: Ehre, wem Ehre gebührt!

Ganz wichtig: heute dürfen auch die deutschen TV-Zuschauer abstimmen, also auf jeden Fall einschalten und das Ergebnis mitbestimmen!

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HEUTE: 2. SEMIFINALE LIVE AUS BASEL, UM 21:00 UHR AUF ONE!

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