Freitag, 3. April 2015

Platz 38: Serbien

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Serbien, das 2007 so fulminant in das Abenteuer ESC startete, ist nach der finanziellen Zwangspause im letzten Jahr wieder dabei und hat den "Molitva"-Erfolgskomponisten Vladimir Graic verpflichtet. 3 Künstler sangen jeweils einen Song und gewonnen hat den serbischen Vorentscheid Bojana Stamenov mit dem Song "Ceo svet je moj".

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Nun bin ich ja ein Verfechter der Landessprache, kann aber verstehen, wenn Länder mit sperriger und für den jeweiligen Song ungeeigneter Muttersprache Englisch bevorzugen. Dass aber Serbien, das immer auf Serbisch singen ließ, nun einen eigentlich interessanten Song mit den wohl simpelsten Lyrics seit Dolly Style (Melodifestivalen 2015) verunstaltet hat, ist für mich völlig unverständlich. "Beauty Never Lies" als Lied an sich und die Stimmgewalt der Sängerin sind überzeugend, aber werden durch die Verwendung der englischen Sprache ausgeblendet. Für die Originalversion hätte das Lied wohl die erste Hälfte der Top erreicht, aber mit diesem Ergebnis bleibt es bei

1,5 von 12 Punkten!

Donnerstag, 2. April 2015

Platz 39: Portugal

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Portugal war im letzten Jahr einer meiner Lieblinge, zwar abgekupfert vom Lambada-Stil, aber dafür ein Party-Hit in sämtlichen ESC-Clubs von Kopenhagen. Doch nun der tiefe Fall: Von Suzys lustigem Mitgröhlsong zu einem Beitrag der fader ist als Fado.

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Leonor Andrade, ein hübsch anzusehendes Mädel, singt den todlangweiligen Titel "Há um mar que nos separa". Wie bei Finnland ist der einzige positive Punkt die Treue zur Landessprache, aber selbst auf Englisch hätte der Song keinen Blumentopf gewonnen. Wer das Festival da Cancao gesehen hat, wusste: sie war das geringste Übel. Aber trotzdem ist und bleibt die Mischung aus Softrock und Schlaflied einer der am wenigsten überzeugenden Titel in den letzten Jahren. Wenn man diesen Song hört, wundert man sich nicht mehr wieso es Portugal noch nie nach vorne geschafft hat. Aus diesem Grund von mir

1 von 12 Punkten!

Mittwoch, 1. April 2015

Platz 40: Finnland

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Es ist der 1. April und damit der Tag der Scherze. Für einen Scherz hielt ich am 28. Februar auch das Ergebnis des finnischen Vorentscheides. UMK, kurz für Uuden Musiikin Kilpailu, hat sich seit seiner Einführung 2012 zu einem der qualitativ hochwertigsten Vorentscheide Europas gemausert. Man hatte in diesem Jahr unter anderem Bollywood-Mucke auf Finnisch, einen Kubaner mit spanischsprachigem Pop und die eigentlich würdigen Nachfolger von Softengine, Satin Circus mit dem Popsong "Crossroads".

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Doch die Finnen entschieden anders. Finnland ist seit jeher ein Rock-affines Land, das auch mich mit den Beitragen von 2006-2008 und 2014 begeistern konnte, aber der diesjährige Beitrag "Aina mun pitää" ist grauenhaft! Punk ist eine Musikrichtung, die es beim ESC bisher noch nie zu hören gab, das ist aber neben der Landessprache der einzige Pluspunkt. Mit nichtmal 90 Sekunden (Gott sei Dank) der kürzeste Titel in 60 Jahren ESC, wird es sicherlich ins Finale schaffen, wie schon mein letzter Platz von 2014, Pollapönk aus Island. Dort wird Pertti Kurikan Nimipäivät dann auch im Mittelfeld landen, aber eher wegen den außergewöhnlichen Interpreten denn wegen des musikalischen Werkes. Auch wenn alle  Mitglieder der Band irgendwie sympathisch sind und mit ihrer Behinderung klasse umgehen, aber singen kann der Frontsänger genauso schlecht wie Namensgeber Pertti das Komponieren. Deshalb von mir

0 von 12 Punkten!